Bezirksliga der Faustballer 2022/2023

Der erste Spieltag in der Liga brachte für die Faustballer des Vereins die ersten Punkte.

Wenn auch das Gesamtergebnis von insgesamt  2 zu 4 Punkten nicht den rechnerischen Erfolg zeigt, ist der Inhalt der Leistungen zufriedenstellend.

Das erste Spiel gegen Volkmarsen 2 begann mit sehr viel Unsicherheiten vom sonst so sicheren und zuverlässigen Schlagmann Ivo. Damit gerieten wir schnell unter Druck, befreiten uns zum Ende des ersten Satzes und kamen noch auf 9 : 11 Punkte heran. Der zweite Satz dann recht ausgeglichen, die Führungen wechselten, doch auch hier war das Endergebnis mit 8:11 Bällen gegen uns.

Das zweite Spiel nun gegen Volkmarsen 1 war von der Papierform eine sichere Sache für den Gastgeber. Auch hier mit der gleichen Aufstellung, Ivo und Eddi am Schlag, Gottfried in der Mitte, Marc und Christian in der Abwehr, lief es deutlich besser. Nun in der Abwehr sicherer, mit ruhigem Aufbau und druckvollem Angriff führten wir lange im ersten Satz, mussten dann jedoch nach einigen Eigenfehlern den Satz denkbar knapp mit 9 : 11 abgeben. Die sich abzeichnenden Verbesserungen in unserem Spiel, nun mit Achim im Zuspiel, trugen dann erste Früchte. Mit 11 : 8 gewannen wir diesen. Der Entscheidungssatz war dann allerdings nicht mehr zu halten. Das druckvolle, sichere Spiel der Gastgeber ließ kein erfolgreiches Agieren unsererseits zu. Mit 11 : 6 eine deutliche Niederlage.

Im letzten Spiel für uns an diesem Tag gegen die bis dahin sieglosen Mannen aus Melsungen konnten wir ruhig aufspielen. Nun mit Jonas und Rainer in der Abwehr, Achim im Zuspiel und Drago und Eddi im Angriff, wurden beide Sätze deutlich mit 11 : 7 und 11 : 8 gewonnen. Jonas überzeugte als Neuling im Spielgeschehen besonders durch seine ruhige, aufmerksame und mitspielende Spielweise.

Also aus Sicht des Verantwortlichen ein Spieltag der deutlich aufzeigte, dass wir auf einem gutem Wege sind und bei all unserer Trainingsarbeit das Schwergewicht weiterhin auf die Abwehrarbeit legen müssen, wir insgesamt als doch verhältnismäßig kleiner Verein in dieser Liga gut und erfolgreich mitspielen können.

Der nächste Spieltag in Melsungen am 11.12.2022 wird uns weiterhin stabilisieren, worauf wir uns schon heute freuen.

Faustball TSV Vaake

Termine:
20.11.2022 Spieltag in Volkmarsen
03.12.2022 Turnier hier
11.12.2022 Spieltag in Melsungen

Nach langer „Zwangspause“, was den Spielbetrieb betrifft, starten wir mit dem ersten Punktspieltag in der Bezirksliga Nord in Volkmarsen in die Hallensaison 2022/23.
Das wird nach langer Zeit die erste Standortbestimmung werden. Gegner sind Volkmarsen I und II, Fritzlar und Melsungen. Wobei Volkmarsen I die größte Hürde sein wird. Hier sind recht erfahrene und starke Spieler, die auch schon höherklassige Erfahrungen haben, aktiv. Fritzlar kennen wir aus den Vorjahren und hat etwa unsere Spielstärke. Tagesform wird hier ausschlaggebend sein. Mit Melsungen ist ein neues Team dazu gekommen mit unbekannter Spielstärke.
Spielbeginn in Volkmarsen 14.00 Uhr, Nordhessenhalle.
Ob unsere Vorbereitungen in der spielfreien Zeit zielführend waren, werden wir sehen.
Ein paar Impressionen aus dem Trainingsbetrieb zeigen die intensive Trainingsarbeit.

Ja und dann werden wir am 03.Dezember hier in unserer Wesertalhalle Gastgeber unseres Turniers sein. Über das Teilnehmerfeld, den Ablauf pp werden wir in der nächsten Ausgabe ausführlich berichten.
Ebenso über den weiteren Verlauf in der Punktspielrunde.

Bericht zur Jahreshauptversammlung vom 29.04.2022

Am 29.04.22 fand die Mitgliederversammlung des TSV 1895 Vaake e.V. statt. Leider konnte unser 1. Vorsitzender, Marc Schlicker, lediglich 46 Teilnehmer  im Vereinslokal bei Jürgen Ude begrüßen.

Anschließend wurde in einer Gedenkminute an die in 2020 und 2021 verstorbenen Mitglieder, Wolfgang Ude, Lisbeth Schüssler, Isolde Dolle, Anni Hoffmann, Günter Schröder und Hansi Schlicker, gedacht.

Anschließend hörten wir den Bericht des 1. Vorsitzenden Marc Schlicker, dessen Einleitung wie folgt in der Chronik abgedruckt war:

„Alles hat seine Zeit“ heißt es auf der Seite zum Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder. So ist es bei der Bewältigung von Trauer (Zeit der Stille, des Schmerzes, der Trauer, der dankbaren Erinnerung), aber auch in der Entwicklung eines Sportvereins gibt es diese Zeit. Die letzten Jahre mit kaum geselligen Veranstaltungen veranlasste mich immer wieder in der guten alten Zeit zu schwelgen mit vollen Kirmeszelten, Karnevalssitzungen in der WTH, Oldie-Abenden im Vereinslokal, hunderte Zuschauer im Ahletal oder Skifreizeiten und Trainingslager mit der Sparte Ski auf der Postalm. Einiges davon kann man vielleicht unter anderen Voraussetzungen wieder aufleben lassen, einiges kommt automatisch zurück, einiges hatte allerdings seine Zeit und wird so in guter Erinnerung bleiben.

Konkret bezogen auf unseren Sportverein und unsere Sparten müssen wir uns auch fragen, was wir wieder aufleben lassen können oder wo sich neue Wege aufzeigen, die es vielleicht lohnt zu gehen. Betrachtet man den Jugendfußball, so ist man den Weg über die Landesgrenze hinaus gegangen und hat eine Spielgemeinschaft mit Bonaforth gegründet. Nun ergeben sich Möglichkeiten zumindest annähernd eine stabile Fußballjugend aufzubauen, wie wir sie noch Anfang der 2010er Jahre hatten. Im Herrenbereich hat man sich im SG-Vorstand breiter aufgestellt und kann auf engagierte Vorstandsmitglieder bauen. Dies mündet nicht zuletzt in der guten Organisation  bei den Heimspielen („Stadionsprecher“, Versorgung der Zuschauer usw.) und den sportlichen Leistungen der jungen 1. Mannschaft mit spektakulären Spielverläufen.

Im Gesamtverein müssen wir uns fragen, wo Veränderungen herbeigeführt werden müssen und lenke den Blick auf unser Sportangebot:

Turnen/Nordic Walking: weitere, modernere Disziplinen anbieten (Zumba usw.)?

Faustball: Teilnahme am geregelten Spielbetrieb (Bezirksliga)?

Ski: Rennsport bei ausbleibendem Schnee in der Region noch zeitgemäß? Ausrichtung der Sparte als Freizeit-Skisparte mit vereinseigenem Schulungsangebot bei jährlicher Skifreizeit? Alternative Sportarten mit aufnehmen (Mountain-Bike)

Leichtathletik: Mitgliedergewinnungsoffensive nach dem Beispiel des Tennisvereins? Sportabzeichen als „Zugpferd“ ?

Fußball: wie kann die Gruppenliga dauerhaft gehalten werden?

Gesamtverein: Neugründung oder Beitritt zum Sportverein Reinhardshagen?

Anschließend wurde auf die nach wie vor hervorragenden Bedingungen für Vereinssport in unserer Gemeinde hingewiesen. Dazu trägt auch der Ahlesportplatz in Vaake bei, der federführend von Jörg Andrecht als 2. Vorsitzender  mit viel Engagement, Tatendrang  und „Herzblut“ wieder in einen mehr als vorzeigbaren Zustand versetzt wurde.

Nachdem die Pappeln entlang des  Ahlebachs gefällt wurden, wird demnächst dort  ein neuer Zaun aufgestellt. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass endlich wieder ein regelmäßiger Spielbetrieb auf dem Ahlesportplatz stattfinden kann.

Das 125 – jährige Vereinsjubiläum konnte aus bekannten Gründen nicht durchgeführt werden. Die Vorbereitungen durch das Orga-Team waren bereits im vollen Gange. Geplant waren u.a. ein Sommerbiathlon, Kommers und ein Frühschoppen.

Im September 2021 konnte dann endlich wieder eine kleine Veranstaltung durchgeführt werden. Der TSV hatte zu einer Vereinswanderung eingeladen. 

Gut 25 Teilnehmer machten sich bei besten Wanderwetter auf den Weg über Vaake Süd,  Eselsstieg und Winterseite zu unserem Freund „Antek“ Andreas Dolle, um in dessen Jausenstation einzukehren. Nach einem zünftigen Frühstück ging es nach knapp 2 Stunden zurück zum Ahlesportplatz, wo wir uns dann gemeinsam das Gruppenligaspiel unserer Ersten Mannschaft angeschaut haben. Eine insgesamt gelungene Veranstaltung, auf die sich aufbauen lässt.

Bei der Gemeinde bedankte Marc sich über die wie gewohnt gute und unkomplizierte  Zusammenarbeit. Diese Zusammenarbeit findet auch mit den anderen Vaaker und Reinhardshäger Vereinen statt, wie Marc folgend feststellte:

„Für die gute Zusammenarbeit mit den Vaaker Vereinen danke ich ebenso, wie für die Kooperation und das gute Verhältnis mit unserem Partnerverein Vfl Veckerhagen. Hier können wir uns glücklich schätzen, dass in der gesamten Vereinslandschaft in Reinhardshagen ein kooperatives und freundschaftliches Verhältnis herrscht.“

Für die Übungsleiter fand der 1. Vorsitzende folgende Worte:

„Ein großer Dank gilt allen Übungsleitern und Betreuern, die geregelten Sport in unserem Verein ermöglichen und zu einem großen Teil den Verein auch mitorganisieren. Sie sind es letztlich, die zusammen mit den Sportlern dafür sorgen, dass die Sportanlagen und der Verein  mit „Leben“ gefüllt werden.

Abschließend gab Marc noch bekannt, dass dieses seine letzte Amtsperiode sei, vorausgesetzt er wird bei den anschließenden Neuwahlen wieder gewählt.

Im anschließenden Bericht unserer Vereinskassiererin Verena Flemming gab diese bekannt, dass in den Jahren 2020 und 2021 die finanziellen Verhältnisse des TSV geordnet und Zahlungsbereitschaften jederzeit gegeben waren. Die Mitgliederzahlen konnten konstant gehalten werden. Sie dankte allen Mitgliedern, die trotz der Corona Pandemie dem Verein die Treue gehalten und ihre Mitgliedsbeiträge geleistet haben, obwohl der Sportbetrieb ja teils komplett zum Erliegen kam.

In eigener Sache ist anzumerken, dass Verena eine große Bereicherung für den TSV und den Vorstand ist.

Bei der anschließenden Diskussion zu den Berichten ging es in erster Linie um die in diesem Jahr wieder stattfindende Kirmes im August. Wie im Vorfeld von vielen zu hören war, soll die Kirmes in diesem Jahr nur über 3 Tage statt finden, dieses aber endgültig noch nicht feststeht. Es gab eine Pro- und Kontra-Diskussion, die eine geteilte Meinung in der Mitgliedschaft über diese grundlegende Veränderung in der Kirmesausrichtung hervorbrachte.

Carmen Wallbach übergab einen Scheck des Sportkreis Kassel aus Anlass des 125-Jährigen Bestehens des Vereins, den sie stellvertretend für den TSV auf dem Sportkreistag entgegen genommen hat: Danke Carmen.

Durch Jürgen Wiemer wurden stellvertretend für unseren Bürgermeister die Grüße der Gemeindekörperschaften überbracht. Er bemerkte dass die Sportplätze und Sporthäuser in der nächsten Zeit etliche Investitionen benötigten, sagte gleichzeitig in seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins finanzielle Unterstützungen zu.

Bei den anschließenden Neuwahlen, die fast komplett einstimmig waren, wurden folgende Posten besetzt:

1. Vorsitzender Marc Schlicker
2. Vorsitzender Jörg Andrecht
Kassierer Verena Flemming   
Schriftführer Frank Pawlowski
Platzkassierer Klaus Becker
Unterkassierer Joachim Gesse
Mitgliederverwaltung Jasmin Gemke
Kassenprüfer Matthias Funke, Luca Andrecht und Corinna Schuldes
Ehrengericht Norbert Reusche, Walter Schmidt und Jörg Wallbach.

Abschließend gab Jasmin Gemke bekannt, dass die Homepage des TSV endlich wieder gepflegt und betreut wird – dies übernimmt Olaf Watteroth.

Frank Pawlowski

Jahreshauptversammlung 2022

Einladung zur Jahreshauptversammlung (JHV) des Turn- und Sportvereins 1895 Vaake e.V. am

Freitag, 29. April 2022, um 20 Uhr

im Vereinslokal „Zum weißen Ross“, Inhaber Jürgen Ude.
Zu dieser Versammlung sind alle Vereinsmitglieder recht herzlich eingeladen

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder
  3. Ehrungen
  4. Feststellung der Beschlussfähigkeit der JHV
  5. Bekanntgabe des Protokolls der JHV vom 14.02.2020
  6. Berichte
    – 1. Vorsitzender
    – Kassierer/in
  7. Aussprache und Diskussion zu den Berichten
  8. Grußworte an die Versammlung
  9. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
  10. Neuwahlen
  11. Anträge an die JHV
  12. Verschiedenes

Anträge an die Jahreshauptversammlung können bis spätestens 24.04.2022 beim ersten Vorsitzenden schriftlich eingereicht werden.

Der Vorstand des TSV würde sich über eine rege Teilnahme sehr freuen!

Frohe Weihnacht und ein gesundes Sportjahr 2021

Liebe Turnerinnen und Turner, lange haben wir uns nicht mehr in der Halle bei unserem Sport sehen und erleben können. Es ist eine Zeit, die unliebsame Veränderungen bringt und wir müssen uns danach richten. Wir denken, die Einsicht, sich und andere zu schützen, liegt bei allen vor, denn die Gesundheit steht nun mal an erster Stelle.

Dennoch möchten wir euch sagen, dass auch uns die Gemeinschaft und die Nähe zu euch fehlt. Sport in der Gemeinschaft ist und bleibt nun mal eine wesentliche Grundlage, um sich körperlich und geistig zu ertüchtigen, aber auch um sich menschlich auszutauschen. Unsere über die Jahre gewachsene Gruppenarbeit hat uns zusammen wachsen lassen. Man kennt, schätzt sich und letztendlich vermisst man sich. Und das ist auf der einen Seite schmerzlich festzustellen, aber ist es nicht auch ein schönes Zeichen?

So, liebe Turner, wir wünschen euch und euren Familien trotzdem und gerade deshalb eine fröhliche, besinnliche Weihnacht. Einen guten Start in das Sportjahr 2021. Bleibt oder werdet alle gesund und seid ganz herzlich gegrüßt von

Eurer Sonja und eurem Gottfried

Faustballer ziehen Fazit

2020: es war schön bis zum 10.03.

2021: das wird toll, hoffentlich!!!!

Das Sportjahr 2020 neigt sich und es Zeit einen Strich zu ziehen. Wobei der gedankliche Strich auch für uns symbolisch sein soll. Zu viele Zwangspausen wurden uns Sportler auferlegt, über die wir naturgemäß enttäuscht waren, die aber nach Lage der Dinge nach unserem Selbstverständlich in dem Gesamtergebnis unumgänglich waren. Ob es an der einen oder anderen Stelle für unsere kontaktlose Sportart hätte anders, gelockerter, laufen können ist im Nachhinein müßig zu beurteilen. Wir sind bisher gesundheitlich heil durchgekommen und das ist das Entscheidende.

Blicken wir auf diese kurze Wettkampfzeit zurück, so sind wir mit den eingesammelten Ergebnissen durchaus zufrieden.

Zunächst standen für uns die Punktspieltage in der Bezirksliga an.

Der erste Spieltag in Volkmarsen, der überhaupt für uns der erste in der Punktspielgeschichte war, hatte Höhen, aber auch bittere Tiefen, denn mit 2 : 4 Punkten konnten wir nach Lage der Dinge nicht zufrieden sein.

Aus diesen Erfahrungen gelernt, reisten wir am 29.02.2020 nach Fritzlar zum entscheidenden zweiten Spieltag. Dass wir Volkmarsen, die über Jahre in höheren Klassen spielten, noch nicht abfangen könnten, war von uns einkalkuliert. Dennoch sind beide Sätze mit 8 : 11 und 9: 11 nur knapp verloren worden.

Entscheidender war dann der Erfolg gegen die beiden Mannschaften aus Fritzlar. Sehr deutlich gewannen wir beide Partien und belegten am Ende den zweiten Platz in der Tabelle und wären für die Aufstiegsspiele zur Verbandsliga berechtigt, was aber zur Zeit noch nicht unser Ziel ist.

Leider verletzte sich an diesem Spieltag unser Achim so sehr, dass er noch vor Ort im Krankenhaus ärztlich versorgt werden musste und in der Folge in HMÜ operiert wurde. Nach längerer Pause trat er zur großen Freude der Mannschaft am 20.10.2020 wieder in den Trainingsbetrieb ein und hatte sichtlich Spaß wieder dabei zu sein.

Mit einem tollen dritten Platz kamen wir aus Holzminden am 25.01.2020 zurück. Hier mussten wir uns nur Mannschaften geschlagen geben, die alle wesentlich höher im Spielbetrieb  agieren.

Mit dem Turniersieg in Witzenhausen am 07.03.2020 beendeten wir schon früh im Jahr den Spielbetrieb. Denken wir an diesen Tag zurück, so kommen schmerzhafte Erinnerungen an  unbeschwerte, gesunde Spieltage hoch. Denn schon der 10.03.2020 war das Ende all dieser Unbeschwertheit. Die Coronakrise hatte und hat uns fest im Griff.

Zwar konnten wir im Sommer mehrere Wochen unter Einhaltung der Hygieneregeln trainieren, doch das dann auferlegte Sportverbot hat auch uns wieder auf die nun reale Wirklichkeit treffen lassen.

So gehen wir in ein neues, hoffentlich gesundes und aktives Sportjahr, ohne unser traditionelles eigenes Turnier gespielt zu haben.

Die Aktiven der Faustballsparte bedanken sich für die freundliche Begleitung und Unterstützung aller aus unserer lebenswerten Gemeinde.

Wünschen eine besinnliche Weihnacht und ein gesundes, beschütztes Jahr 2021.

Faustball Turnier in Witzenhausen

Ein Wort vorweg…

Im Nachhinein, das Turnier in Witzenhausen war am 07.03.2020, also in der  noch „ungetrübten“ Zeit. Und in der jetzigen, angespannten Lage, in der wir uns befinden, können wir alle begreifen und ermessen, was es heißt an Treffen, in diesem Fall am Turnierbetrieb, einfach teilnehmen zu dürfen.

Ja, wie selbstverständlich alles war.

Man brauchte einfach nur teilzunehmen. Eine unermessliche Freiheit, ein Geschenk jeden Tag neu, das wir durch all die derzeitigen Einschränkungen jetzt richtig einsortieren sollten.

Nutzen wir, nach der hoffentlich für alle gut überstandenen Lage diese Erkenntnis, besinnen uns und lernen aus dieser auferlegten Erfahrung.

Zum Spielbericht zurück:

Vaaker Faustballer marschieren souverän zum Turniersieg in Witzenhausen:

Die Turnersieger: Christian, Gottfried, Stefan, Ivo, Lisa, Drago

Das Wiedersehen mit den alten Bekannten aus Witzenhausen war auch diesmal ein freudiges Ereignis. Wider Erwarten waren die starken Volkmarser nicht dabei, sodass die Vaaker sich von Beginn an Hoffnungen auf den Turniersieg machen konnten. Die einzige Mannschaft, die nicht wirklich eingeschätzt werden konnte, war die Mannschaft aus Bad Frankenhausen, die zum ersten Mal beim Witzenhäuser Turnier teilnahm. Der TSV Vaake spielte mit Gottfried, Stefan, Drago, Christian, Ivo und zum ersten Mal nach Babypause mit dabei – Lisa.

Stefan in Aktion!

Das erste Spiel gegen die Dransfelder war gewissermaßen ein Pflichtsieg, den die Vaaker diesmal gut über die Bühne gebracht haben. Da sich die Vaaker bei den letzten Turnieren besonders in der Anfangsphase etwas schwer getan haben, teilweise anfangs unkonzentriert agierten und eine Weile brauchten, um ins Turnier zu kommen, haben sie sich diesmal auf die Fahnen geschrieben, von Beginn an präsent zu sein, was letztendlich prima aufging. Mit dem Endergebnis von 37:12 konnte die erste Begegnung als „gutes Aufwärmspiel um ins Turnier zu kommen“ bezeichnet werden. 

Auch das Spiel gegen Witzenhausen I konnte Vaake überzeugend für sich verbuchen und dabei auch auf den Positionen rotieren. Sogar Lisa konnte sich dank Unterstützung beim Baby-Schaukeln und -füttern auch einbringen und die Mannschaft unterstützen.

Die Bad Frankenhäuser zeigten sich in den ersten Partien sehr spielfreudig und laufstark. In Kombination mit ihrem smart und schlagkräftig aufspielenden Schlagmann war hier besondere Vorsicht geboten. Noch in der ersten Halbzeit ging es hin und her und mit 11:11 in den Seitenwechsel. Grund dafür war sicherlich auch eine kurze Schwächephase der Vaaker mit einigen leichten Fehlern, die in der zweiten Halbzeit jedoch abgestellt werden konnten. Vaake setzt sich daraufhin weiter ab und gewinnt die Partie ungefährdet mit 23:19.

Zusammengenommen eine gute Leistung und ein Turniersieg, den der TSV Vaake gerne mitnimmt und der das Selbstbewusstsein stärkt – auch im Hinblick auf das nächste anstehende Turnier in Dransfeld am 28.3. 

Spielergebnisse im Überblick:

TSV Vaake – Dransfelder SC                  37:12

TSV Vaake – Witzenhausen I                  31:18

TSV Vaake – Bad Frankenhausen         23:19

TSV Vaake – TSV Diemarden                  36:24

TSV Vaake – Witzenhausen II                 34:18

TSV Vaake Faustball: welch ein Ergebnis!

Ja, es war ein Wagnis. Ja, wir haben uns gut vorbereitet gefühlt und gleichzeitig beim Start doch  nicht alles Können zeigen können. Und doch ist am Ende der Serie ein Ergebnis eingefahren worden, dass uns stolz sein lässt und Antworten auf unsere bisherige Vorgehensweise gibt.

Der letzte Spieltag in der Bezirksliga in Fritzlar am 09.02.2020 war unser Tag. Wollten wir doch zunächst einmal für uns allein den ersten Spieltag in Volkmarsen korrigieren, denn zu viel lief dort für unsere Ansprüche nicht zusammen – s. auch die Nachberichterstattung zu diesem Tag -.

Die Aufarbeitung dieses Auftrittes mit Analysen und sich daraus ergebenden notwendigen Schlüssen hat Früchte getragen.

Achim sein erstmal letzer Einsatz.

In veränderter Aufstellung, nun mit Ivo als Hauptangreifer, Rainer, Achim und Christian in der Abwehr und Gottfried als Zuspieler von vorn rechts, gelang uns ein kompaktes eigenes Spiel aufzubauen und die starken Volkmarser zum Teil auf Augenhöhe zu halten. Dass diese am Ende dennoch mit zwei Gewinnsätzen die Nase vorn hatten, war eingeplant und so auch eingetreten, doch haben wir hier die Sicherheit zurück gewonnen, um in den nächsten Spielen das zu zeigen, zu dem wir in der Lage sind.

Leider verletzte sich in diesem ersten Spiel unser Achim so stark, dass er sofort ins Krankenhaus zur Erstversorgung gebracht werden musste. – Wie sich späterer herausstellte, wurde eine OP notwendig, die er mittlerweile erfolgreich und gut überstanden hat, aber leider wohl mehrere Monate ausfallen wird -.

…den holen wir uns !

Erneut mussten wir umstellen. Christian ging zurück in den Rückraum, Gottfried wieder in die Mitte und Stefan nun vorne rechts.

Unser nächster Gegner TUS -Fritzlar wurde im ersten Satz regelrecht mit 11 : 4 überrannt. Auch im zweiten Satz ein deutlicher Vorsprung, so dass wir auch im Angriff rochieren konnten. Dabei konnte auch Stefan nicht nur mit gelungenen Abwehraktionen seinen Beitrag leisten, auch als Rück- und Aufschläger war er eine „Geheimwaffe“.

Am Ende ein Sieg mit 11 : 8.

Im letzten Spiel des Tages nun gegen Fritzlar 2. Nochmals durch gewechselt, bekam auch Drago seine Spielanteile und fügte sich dabei gut ein. Wir konnten durchweg überzeugen  und gewannen dieses Spiel ebenfalls mit 2 : 0 Sätzen.

Diese Ergebnisse sorgte in der Endabrechnung dafür, dass wir die Serie mit dem 2. Platz und als  Vizemeister abschlossen.

Welch ein schöner Erfolg und eine Standortbestimmung auf ansprechendem Niveau. Das drückte am Ende der Serie auch Nils Stuckenberg in seiner Eigenschaft als Bezirksfachwart anerkennend  aus , übergab uns die entsprechende Urkunde mit dem Wunsch, dass wir weiterhin an dieser Spielrunde bitte teilnehmen sollten.

Anmerkung: Diese Platzierung würde uns wahrscheinlich reichen, um an den Aufstiegsspielen zur Verbandsliga teilzunehmen. Was aber zur Zeit von uns nicht beabsichtigt wäre. Arbeiten wir zunächst weiterhin auf unserer Linie weiter und versuchen den Kader noch stabiler und breiter aufzubauen.

Ausblick für die nächsten Einsätze:

            07. März in Dransfeld            als Pokalverteidiger,

            28. März in Witzenhausen     als Pokalverteidiger.